Mittwoch, 12. Juli 2017

Corporate Learning 2025 MOOCathon 9. Woche Audi; 10. Woche Abschluss

Wochenseite Audi

Abschlusswoche

Mein Kommentar zur vorläufigen Auswertung des Faktenchecks
Wenn unter 3 von 47% gesagt wird, es gebe lernförderliche Strukturen, ist das kein Widerspruch dazu, dass 52% sagen, es gebe keine lernförderlichen Anreizsysteme, denn die Zahlen ergänzen sich ziemlich genau auf 100%.

Meine Auswertung meiner Beteiligung am MOOCathon Insgesamt habe ich für mich festgestellt, dass ich inzwischen so weit von betrieblichem Lernen entfernt bin, dass ich nur wenig Anregung für mich gefunden habe. Da ich als Lehrer nur über Betriebspraktika meiner Schüler und über den Arbeitskreis Schule und Wirtschaft Zugang zu betrieblichem Lernen hatte, ist das kein Wunder.
Andererseits habe ich 5 Jahre, nachdem ich die Schule verlassen hatte, bei meiner Sitzung als Teilgeber wertvolle Anregungen von einem CorporateLearningCamp zum Thema Motivation erhalten und der Blogartikel, den ich damals im Anschluss an das Camp geschrieben habe, ist seit Jahren der mit Abstand der am häufigsten aufgerufene Artikel meines Blogs.  Ein kleines Wunder ist damals also passiert. Das habe ich am 30.9.12 so formuliert:
"Beim CorporateLearningCamp am 28./29.9.2012 (clc12) sind einige Leute, die klüger sind als ich, der Frage nachgegangen, und nicht nur in einer Sitzung ist Kluges dazu formuliert worden, was mich zum Nachdenken gebracht hat."

Wunder brauchen sich nicht zu wiederholen. Außerdem ist eine Campsitzung leichter durchzuhalten als ein ganzer MOOC (direkter persönlicher Kontakt und kürzer) und ich bin älter und weniger leistungsfähig geworden.
So sehe ich eher das Positive: Obwohl ich durch den MOOC eindeutig überfordert war und - wie von Anfang an vorauszusehen war - mir nur sehr wenig Zeit zur Verfügung stand, habe ich ich mich immer wieder einmal damit beschäftigt, wie heute über betriebliches Lernen gedacht wird. Das hätte ich bei meinem Ausscheiden aus dem aktiven Schuldienst nicht erwartet. Es ist dem CLC 2012 zu verdanken.
Ich wünsche dem Corporate Learning weiterhin viel Erfolg.

Montag, 19. Juni 2017

Corporate Learning 2025 MOOCathon 6. Woche Viessmann

Wie entstehen aus heutigen Kursteilnehmern die selbstorganisiert Lernenden von morgen?


Corporate Learning 2025 MOOCathon 5. Woche DNV GL Oil & Gas

DNV GL Oil & Gas

Erfahrungsbasiertes Lernen effizienter gestalten


Diskussion am Donnerstag:

M. Lindner:
"Knowledge Recording
Kurzbeschreibung:
Aus dem Prozess der Arbeit heraus spontan und ohne Zeitverlust die Impulse sammeln, an denen man spontane Gedanken zum eigenen Prozess hat: "Das funktioniert nicht gut genug, so geht das nicht, das sollte ich irgendwie anders machen" (ohne Lösung) bzw. "Das könnte ich doch besser machen, wenn ich irgendwie XXX verändern würde." (mit einem möglichen Veränderungshebel) Erst einmal nur für sich, als ständig mitlaufende Übung, mit so wenig Aufwand/Energie wie möglich. Erst in einem möglichen zweiten Schritt "loud" - vor allem dann, wenn die Gedanken ein "Wir" betreffen.
Schritt1:
Ein extrem niedrigschwelliger Prozess, in dem ich mit einem Klick in den Recording-Prozess wechseln kann.
So ähnlich wie ein Tweet, den ich nur für mich selbst schreibe.
Schritt2:
Es müsste die Möglichkeit geben, die Impulse einer Woche oder eines Monats zu reviewen. Problem ist natürlich der Zeit-Slot: Das muss ein festes Todo sein, sonst macht das niemand.
(Beim Review könnte/man sollte das auch taggen. Und man kann überlegen, was man ins WOL-Netzwerk schickt.) [...]"

Freitag, 2. Juni 2017

Dienstag, 30. Mai 2017

FkSi Folge 25: Mut zum Risiko oder: wie viel Sicherheit uns die Freiheit gibt + Sicherheit und Cybercrime

Sicherheit und Cybercrime


25 Viel zu sicher – wir brauchen Mut zum Risiko


Sendedatum in hr-iNFO: Montag, 29.05.17, 20.35 Uhr
Wiederholungen: am folgenden Samstag, 11.35 Uhr und Sonntag, 8.35 Uhr, 14.35 Uhr und 20.35 Uhr
"Vor allem in den Lebensbereichen Arbeit und Freizeit sind die Veränderungen im Durchschnitt am deutlichsten. Dort sinkt die Bereitschaft, Risiken einzugehen, im Laufe des Lebens am stärksten. Auffällig ist, dass sich die Risikopräferenzen im sozialen Bereich mit dem Alter kaum verändern. Dies bestätigt auch ein studienbegleitendes Verhaltensexperiment. Es zeigt, dass sich die Bereitschaft, fremden Menschen zu vertrauen, mit dem Alter kaum verändert. „Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass im Vergleich zu den Bereichen Arbeit und Freizeit die Wichtigkeit des sozialen Lebensbereiches über die gesamte Lebensspanne gleich bleibt oder sogar mit dem Alter durch das Ausdünnen sozialer Netzwerke zunimmt“, sagt Erstautorin der Studie Anika Josef"

Notizen zur Mitschrift:
Welzer: Ca. 20% der Bevölkerung verschanzen sich hinter Vorurteilen. Da hilft Reden nicht, weil sie ihre Vorurteile für ihre Zwecke brauchen. 
Neue Diskussionen über Autoritarismus.
Welzer: Nur eine offene Gesellschaft bietet Sicherheit vor Übergriffen. 
US-Psychologe: Gegenwärtig leben wir im Durchschnitt in der sichersten Periode der Menschheit.
Der Prozentsatz derer, die eine natürlichen Todes sterben, ist so hoch noch nie. Welzer: Wir sind nicht der Willkür ausgeliefert.
Vielleicht müssen wir lernen, wie viel Sicherheit uns die Freiheit gibt.

Corporate Learning 2025 MOOCathon 4. Woche Otto Bock

4. Woche Otto Bock

Auftakt am 29.5.


Doch wie funktioniert Lernen denn nun aktuell im Unternehmen? Um das herauszufinden machen wir zuerst eine „Nabelschau“; wir greifen uns die Person, die wir garantiert am einfachsten beobachten können – wir schauen auf uns selbst und nutzen dazu die folgenden Denkanstöße:
  • Was bedeutet Lernen eigentlich für mich?
  • Wer ist verantwortlich für mein Lernen?
  • Was brauche ich zum Lernen?
  • Wie/wann lerne ich am Arbeitsplatz?
  • Wie halte ich mich für meinen Job wissenstechnisch auf dem Laufenden?
  • Wann/wo würde ich eigentlich gerne lernen, kann/will/darf aber nicht?
  • Was würde ich mir anders wünschen?
Kommentare
"Informationen suchen (seek), sie in den eigenen Kontext einbetten (sense) und das neue Ergebnis weitergeben (share)." (jrobes)

Fontanefan: In den Kommentaren sprechen erfahrene Lerner. Wie aber schafft und hält man Motivation?
Allgemein lässt sich das schlecht sagen. (mehr dazu hier)
Vom Format scheint mir Folgendes ziemlich allgemeingültig: 
"Vom Format her liebe ich kleine Häppchen (5-10 Min), die gut aufeinander abgestimmt sind und mobil abgerufen werden können. Lernen überall und wann ich es auch immer möchte..." (Eléonore Diarra)